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Freitag, 21.12.2007
Wenn ich auf die letzten drei Wochen zurückblicke, dann weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll. Wie sagt man immer? Wenn es kommt, dann kommt es dicke...
Wie ich ja schon geschrieben habe, musste Norbert operiert werden. Seit etwa drei Jahren (oder sogar länger) hatte er unter dem linken Ohr eine anfangs kleine Beule, von der er annahm, dass es nur eine Griesansammlung ist. Nun "wuchs" das Ding aber immer mehr, und Norbert sah letztendlich aus, als hätte er einen Tennisball verschluckt, doch Schmerzen hatte er nie.... bis vor kurzem... und diese begannen Ende November "natürlich" an einem Freitagabend - und so heftig, dass auch kein gängiges Schmerzmittel mehr half.
Montags - nach drei schlaflosen Nächten - folgte dann endlich der Arztbesuch. Da Norbert viele Jahre nicht beim Arzt war, fuhren wir zuerst zu meiner Hausärztin, die nur staunend meinte, dass sie so etwas noch nie gesehen hat und uns an einen Chirurgen weitervermittelte. Doch diesem fiel auch fast die Kinnlade herunter, und er schrieb sofort eine Einweisung zur Not- OP in die HNO-Abteilung des St. Gertrauden Krankenhauses... Dort wurde Norbert untersucht, und nach einem CT stellte man einen Tumor an der Ohrspeicheldrüse fest. Danach wurde der OP- Termin auf den 12. Dezember festgesetzt. Wie allgemein üblich folgte natürlich auch eine Belehrung über die Risiken dieser Operation. So sind in diesem Bereich unter anderem die Gesichtsnerven, mit denen man die Stirn in Falten legt oder den Mund spitzt... Es hätte also passieren können, dass diese Nerven verletzt werden....
Während der Opertion wurde ein so genannter Schnellschnitt gemacht, um abzuklären, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist, und nach dessen Ergebnis richtete sich dann der weitere Verlauf der Operation. Norbert hatte riesen Glück, denn das Gewebe war nicht bösartig....*freu*
Das linke Augenlid hängt seit der OP ein wenig, aber selbst ich sehe es nur, wenn ich wirklich darauf achte. Ansonsten sind einige Stellen der linken Gesichtshälfte noch taub, so auch die linke Ohrmuschel. Am letzten Sonntag wurde Norbert entlassen, und gestern waren wir zum Fäden ziehen. Dabei erfuhr er, dass das linke Ohr wohl taub bleiben wird, aber nur vom Gefühl her, nicht vom Hören... Der Tumor hatte mittlerweile einen Durchmesser von 7 bis 8 cm, und da man ihn im Ganzen entfernen muss, musste dieser Nerv durchtrennt werden. Alles in allem trotzdem noch Glück im Unglück....
Ja, aber dies sollten in der letzten Zeit nicht unsere einzigen Sorgen sein. Zwei Tage vor Norberts OP kam Norberts Mutter ins Krankenhaus. Sie schaffte es am Abend zuvor nicht ins Bett, stürzte kurz davor und lag dort bis zum nächsten Vormittag, als die Nachbarin mit dem Schlüssel in die Wohnung kam. Verschleißerscheinungen der Knochen machten Norberts Mutter in der letzten Zeit sehr zu schaffen, ständige Schmerzen machten sie immer unbeweglicher. In der chirurgischen Notaufnahme des Virchow- Klinikums wurde sie geröngt. Glücklicherweise war nichts gebrochen, aber man wollte sie danach einfach wieder nach hause schicken, obwohl sie sich kaum bewegen konnte. Auf ihren Wunsch und unser Drängen wurde sie auf eine geriatrische Station eines anderen Krankenhauses verlegt. Dort bekommt sie derzeit viele Therapien, und obwohl das Wort Geriatrie für mich immer irgendwie einen negativen Beigeschmack hat, muss ich sagen, dass diese Station einen sehr positiven Eindruck auf mich macht. Inzwischen läuft Norberts Mutter mit dem Rollator über den Flur und übt mit dem Ergotherapeuten Treppen steigen....*freu*
Ja, und so habe ich seit dem 10. Dezember täglich fast nur noch Krankenbesuche gemacht. Am 13. 12. war ich sogar in insgesamt drei Krankenhäusern: Zuerst hatte ich Termin zur Krebsnachsorge im Brustzentrum des Krankenhauses Westend (was ich freudestrahlend verlies, weil alles ok. ist) Danach besuchte ich Norbert im St. Gertrauden- Krankenhaus in Wilmersdorf und fuhr hinterher Norberts Mutter besuchen, und das Krankenhaus ist im Wedding... Nach gut 8 Stunden außer Haus bin ich dann abends im Sitzen vor dem Computer eingeschlafen...
Heiligabend werden wir "aufteilen" - nachmittags einige Stunden bei Norberts Mutter auf Station und abends zu hause... Ich würde jetzt schon gern die Uhr vordrehen, denn ich weiß, wie es mir Weihnachten wieder gehen wird. Früher war es nur der Stress des Einkaufens und der Vorbereitungen, was einem fast die Vorfreude auf das Fest nahm... Heute würde ich gern den doppelten Stress auf mich nehmen, wenn ich doch nur die Zeit zurückdrehen könnte....
Allen treuen Homepagelesern wünsche ich ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr vor allem Gesundheit und Glück....
Sonnabend, 01.12.2007
Fast zwei Wochen sind seit meinem letzten Eintrag vergangen....
Am vergangenen Dienstag feirte Olav seinen 36. Geburtstag. Wir verbrachten einen richtig schönen Tag zusammen, und ich habe meinem Sohn eine Überraschung bereitet, von der er sich wohl bis heute kaum "erholt" hat...*grins*
Mir fällt jedoch auf, dass es immer seltener wird, dass ich hier im Tagebuch schreibe. Seitdem ich das Forum eröffnet habe, fehlt mir oft die Zeit für das Tagebuch, denn es nimmt doch mehr Zeit in Anspruch, als ich vorher dachte. Aufgefallen ist mir ebenfalls, dass ich nicht mehr so oft das Bedürfnis habe hier zu schreiben, denn alles, was mich beschäftigt, kann ich im Forum "abladen". Wenn ich Sorgen oder Probleme habe, so groß oder klein sie auch sein mögen, erfahre ich, wie andere in der gleichen Situation reagieren würden, man freut sich mit mir oder ich werde getröstet. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. So habe ich in den letzten Tagen auch eine unheimliche Anteilnahme erfahren, als ich schrieb, dass Norbert demnächst wegen eines Tumors an der Ohrspeicheldrüse ins Krankenhaus und opreriert werden muss....
Montag, 19.11.2007
Wie jedes Jahr fange ich Anfang November an, mich über jede Woche und dann jeden Monat zu freuen, um die der Winter kürzer wird. Es ist nicht nur Janas Todestag, Raimunds Fenstersturz (13.11.) und sein Todestag (18.12.), die mir diese Zeit doch sehr erschweren, es ist und bleibt auch die Jahreszeit, der ich absolut nichts abgewinnen kann. Gern würde ich - wie manche Tiere - Winterschlaf halten und erst wieder aufwachen, wenn das frische Grün der Frühblüher zu sehen ist.... Jana und ich, wir waren uns immer einig, dass wir keinen Winter brauchen...
Am Wochenende haben wir mit Norbert die wenigen hellen (und regenfreien) Stunden genutzt, haben das letzte Laub im Garten zusammen geharkt und Sträucher beschnitten. Dabei kam noch eine ganze Menge zusammen, und so standen letztendlich fünf prall gefüllte Laubsäcke vor dem Grundstück am Straßenrand.... So hatten wir trotz des trübsinnigen Wetters wenigstens das kleine Erfolgerlebnis, etwas geschafft zu haben...
Ja, und sonst...? Vorige Woche lag ich wieder mal in der Röhre, wo ein Kontroll-MRT meiner rechten Schulter gemacht wurde. Am letzten Freitag war ich dann beim Orthopäden zur Befundbesprechung. Vergrößert hat sich der Tumor (Enchondrom) nicht. Was noch im Befund zu lesen ist: "Weiterhin leichte endzündliche Aktivierung des nicht wesentlich degenerativ veränderten Schultergelenks im Sinne eines kleinen Kapselödems..."...und, und, und... Was dies auch heißen mag, gut klingt es nicht, und ich merke es ja auch, dass, wenn ich nur den Küchentisch abwische, "da drin" etwas nicht stimmt... Mein Orthopäde hat mich nun in eine orthopädische Klinik zur weiteren Abklärung überwiesen. So erwartet er von dort eine Behandlungsempfehlung. Mit meinem Überweisungsschein fuhr ich gleich in die Orthopädische Klinik des Waldkrankenhauses Spandau bekam für den 6. Dezember einen Termin...
Dienstag, 13.11.2007
Der Winter kommt mit riesen Schritten, und am Wochenende gab es bei uns bereits den ersten Schnee.
Es war fast absolutes Timing, denn am Sonnabend brachten wir das Motorrad wieder hinten in den Garten auf seinen geschützen Winterplatz und hingen die Plane drüber. Fast genau eine Stunde später fielen die ersten Flocken, und binnen weniger Minuten konnte man vor lauter Schneetreiben kaum noch etwas sehen...
Mich ergriff trotzdem die Panik, denn ich hatte auf meinem Auto noch die Sommerreifen.... Also haben wir am Sonntag meine Winterräder ins Auto geladen, damit ich Montag zum Wechseln fahren kann. Das ist immer eine Aktion, die nicht gerade Spaß macht. Zuerst müssen wir die schweren Räder vom anderen Ende des Grundstücks hinter dem Schuppen vorholen, dann muss ich einiges aus dem Auto rausnehmen, die hinteren Sitze umklappen, um eine Ladefläche für die Räder zu schaffen und dann eine große Plane reinlegen, damit die Räder nicht alles dreckig machen. Nach dem Wechsel noch einmal das Gleiche in umgekerter Reihenfolge...*stöhn* Wie es aber der Zufall wollte, entdeckte ich gerade ein oder zwei Tage zuvor an einer nahegelegenen Werkstatt ein neues Schild, auf dem nicht nur der Refenwechsel, sondern auch die Einlagerung von Reifen angeboten wird. Dort fuhr ich gestern einfach mal hin... Ganz happy kam ich danach wieder nach hause, denn die Räder wurden sofort gewechselt, und meine Sommerreifen dort eingelagert, also nichts mehr mit Auto umbauen und der Schlepperei quer durch den Garten... Im Frühjahr kann ich dann wieder zum Reifenwechsel hinfahren, und dann bleiben die Winterräder dort....*freu*
Dienstag, 06.11.2007
Der 5. Jahrestag und der Abschied von Renate ließen mich in ein Stimmungtief fallen, jedoch fällt man immer schneller hinein, als man wieder heraus findet. So dachte ich gestern, dass mir der Abend mit Helene Fischer im Friedrichstadtpalast ganz gut tun wird, wofür Norbert schon vor Monaten Karten bestellt hatte und richtig happy war, dass er zwei Plätze in der ersten Reihe bekommen hatte. Es war auch richtig schön, denn Helene Fischer ist der "Aufsteiger" des Jahres und hat wirklich eine einzigartige Stimme. Aber das letzte Mal waren wir zusammen mit Jana im Friedrichstadtpalast, damals bei einem Konzert mit Claudia Jung, und natürlich kamen da wieder die Erinnerungen.... Nie habe ich vergessen, wie mich Jana damals anstupste, gerührt lächelte und auf Norbert deutete, der beim Klatschen einen Gesichtsausdruck hatte, als wäre er ein großer Junge und gerade seiner Traumfrau begegnet ist.... Genauso schaute er gestern, wenn er für Helene Fischer Beifall klatschte, und in Gedanken sah ich wieder mein kleines Schaf lächeln...
Wie oft habe ich früher den eintönigen Alltag veflucht, aber seit Janas Tod bin ich oft froh, wenn ich in den sonst so verhassten Alltagstrott zurück finde. Feiertage, auf die sich viele Familien freuen, stimmen mich heutzutage eher traurig und sind für mich zu Hürden geworden, die ich jedes Mal neu überwinden muss...
Sonntag, 04.11.2007
Heute Mittag bringen wir Renate zum Bahnhof, ihr Zug fährt um 13 Uhr. In den 5 Tagen seit Mittwoch war es nicht nur traurig, und wir hatten auch viele schöne Stunden. Mit dem Abschied erreicht meine Stimmung jedoch wieder mal einen Tiefpunkt...
Sonnabend, 03.11.2007
Nun wiederholt er sich zum fünften Mal - der Tag, der unsere Welt zum Einstürzen brachte... Man kann an diesem Tag nur schwer beschreiben, was in einem vorgeht. Wir schauen uns mit Renate jedoch nur in die Augen und brauchen keine Worte... Ich bin sehr froh, dass wir dieses Jahr den Jahrestag wieder gemeinsam verbringen können, es hilft uns beiden sehr.
Gegen Mittag fahren wir zum Friedhof - weiße Lilien, rote Rosen und einige Kerzen stehen nun auf dem Grab (Foto auf Grabseite), und wie jedes Jahr sind unsere Gedanken bereits seit Tagen ganz weit weg....
Dienstag, 30.10.2007
Heute war ein richtig schöner Tag... Früh habe ich mich beeilt, um einiges im Haushalt zu schaffen, mittags bin ich dann zum Reha Sport, und gegen !3:30 Uhr kam Olav. Er möchte eine eigene Homepage erstellen und wollte sich einige Ratschläge und Erfahrungen bei seiner Mum holen...*schmunzel*
Dazu muss ich sagen, dass Olav jedoch derzeit keinen eigenen Computer hat. Da er in der Nähe von Nora wohnt, geht er immer zu ihr, um mal im Internet zu surfen oder um Emails zu schreiben... Schon bevor Olav kam, ging es mir durch den Kopf, ob ich ihm nicht einfach den Laptop mitgebe.... Ich benutzte ihn doch eigentlich nur, wenn ich verreise. Als ich Olav diesen Vorschlag machte, freute er sich wie ein kleines Kind. Am 27. November hat Olav Geburtstag, und ab diesem Tag soll der Laptop dann nicht mehr geborgt sein, sondern Olav gehören... Ich werde dann sehen, dass ich mir bis zur nächsten Urlaubs- und Reisezeit einen neuen zusammen spare. Olav hat sich heute so sehr gefreut, dass er mich ständig umarmte und drückte... und es tat einfach nur gut, meinen Sohn so glücklich zusehen.... Nächste Woche wollen wir uns wiedersehen - dann soll es die nächste "Lektion" in Sachen Homepageerstellung geben....
Dieser Tag heute tat meiner Seele so richtig gut, zumal bei mir ja bereits wieder seit Tagen der Film vor dem 3.11.2002 abläuft... Morgen kommt Renate, und wir werden die kommenden schweren Tage gemeindam verbringen.
Vor zwei oder drei Wochen bekam ich jedoch eine weitere traurige Nachricht... Rainer, ein treuer Leser meines Tagebuches und Moderator in meinem Forum, hatte mich mehrmals gefragt, was denn aus Jeannie, Janas Rottweiler, geworden ist. Ich konnte ihm nie eine Antwort darauf geben... Mit dem Züchter, der Jeannie im Dezember 2002 "abholte", hatte ich im Sommer 2004 das letzte Mal Kontakt. Damals hatte Jeannie gerade Welpen, und er versprach mir Fotos zu schicken, auf die ich jedoch bis heute warte - ebenso wie auf die zweite Rate des Kaufpreises, die nach der Zuchttauglichkeitsptüfung fällig gewesen wäre...
Vor einiger Zeit fand ich die Homepage des BG Amberg e.V. im ADRK, dessen Vorsitzender Jeannies Besitzer ist, und dort befindet sich auch ein Link zu seiner Homepage. Vergeblich suchte ich jedoch auf dieser Seite nach Jeannie.... Als ich Rainer nach einer erneuten Anfrage dann den Link gab, schrieb er beim Züchter ins Gästebuch und fragte nach. Er bekam auch eine Antwort, und Rainer übermittelte mir eine Kopie der Antwort, die er erhalten hatte:
"Hallo Rainer schön das Jeannie bei manchen Leuten nicht vergessen ist. Das Mädchen hatte im August 2004 einen Wurf mit 6 Welpen.Sie war eine sehr gute Mutter. Anfang November 2004 erlit sie einen Magen Durchbruch an dem sie innerhalb von 2 Stunden verstarb. Laut Tierarzt gab es keine Rettung ich lies sie Obtuzieren um sicher zu gehen das sie nicht Vergiftet wurde (Nette Nachbarn) hierbei kam der Durchbruch zum vorschein.
Wer bist du und woher kennst du Jeannie
Gruß Pe***"
Ich muss wohl nicht erzählen, wie es mir ging, als ich diese Zeilen las. So oft habe ich an Jeannie gedacht und immer gehofft, dass es ihr gut geht... Ich bin nicht nur unendlich traurig, sondern auch maßlos enttäuscht, dass man es nicht für nötig gehalten hat, mich zu informieren und ich es auf diesem Wege erfahren musste....
Mittwoch, 24.10.2007
Unsere grippalen Infekte halten sich wacker. Seit fast einer Woche "bellen" wir hier mit Norbert um die Wette. Nachts hustet man sich mehrmals wach, aber bei mir ist es ja mittlerweile fast egal, ob ich durch Husten oder die Nebenwirkungen der Antihormontherapie (Hitzwellen) nicht durchschlafen kann... Selbst der altbewährte und immer wieder gelobte Zwiebelsaft hat bisher nicht allzu viel Wirkung gezeigt....
Freitag, 19.10.2007
Fast die ganze Woche schon kämpft Norbert mit einer deftigen Erkältung und schleppte sich bis heute regelrecht zur Arbeit... Seit gestern geht es nun bei mir los, der Hals kratzt, die Nase kribbelt, und der Kopf brummt... Jetzt bin ich nur gespannt, wie resistent Andi gegen unsere Bazillen ist...*schmunzel*
Nach langer Zeit gehe ich seit dieser Woche wieder zum Reha- Sport. Im Juli hatte ich ja erst einmal aufgehört, als mein linkes Knie plötzlich dick wurde. Ein oder zwei Wochen später ging die Schwellung langsam zurück, aber seitdem hatte ich beim Laufen ab und zu wie ein Knacken im Gelenk. Vor meinem Urlaub bei Birgitt und Renate hatte ich jedoch keine Lust mehr, zum Orthopäden zu gehen. Als ich wieder zurück war, habe ich es ständig vor mir hergeschoben, obwohl mein Knie beim Laufen inzwischen fast immer knackt...
Vor einiger Zeit habe ich mich dann endlich aufgerafft und holte mir einen Termin beim Orthopäden. Nach dem Röntgen sagte dann der Arzt zu mir: "Sie haben im Knie einen Knorpelschaden... Machen kann man da nicht viel, das ist Abnutzung. Man könnte versuchen mit Spritzen zu behandeln, aber die werden nicht von der Krankenkasse bezahlt..." Als ich ihm dann erzählte, dass ich den Reha- Sport abgebrochen habe, meinte er, dass ich viel Rad fahren soll. Ja, und dann verlies ich die Praxis mit zwei Zetteln in der Hand... Der eine war die Überweisung zum MRT, wo die nächste Kontrolluntersuchung meiner Schulter ansteht. Der zweite Zettel war ein Prospekt von dem Mittel, was ins Knie gespritzt wird - und handschriftlich stand vorn drauf: 195,- Euro....
Nun weiß ich noch gar nicht so recht, was ich machen soll, denn die Stoßwellen für meinen Tennisarm musste ich damals auch teuer bezahlen, und sie haben nicht allzu viel gebracht. Vorerst gehe ich erst einmal weiter zum Reha- Sport. Wie begeistert war ich davon, als ich angefangen hatte... Aber dann kamen Schmerzen im Arm und der Schulter, später das dicke Knie... Nun ist die Anzahl der Geräte, auf denen ich überhaupt noch trainieren darf, auf ein Minimum gesunken, und Spaß macht es mir jetzt keinen mehr. Ich werde also froh sein, wenn ich im Dezember die noch ausstehenden Trainingseinheiten hinter mir habe... Vorzeitig abbrechen kann ich nicht, denn ich musste dafür bezahlen und bekomme von der Krankenkasse erst eine anteilmäßige Rückerstattung, wenn ich wirklich alle 50 Einheiten hinter mir habe. Ich muss also noch einige Male in die Pedale treten und dabei hoffen, dass es meinem Knie wirklich gut tut...
Mittwoch, 17.10.2007
Die Suzuki muss dieses Jahr im Oktober wieder zum TÜV, und so hatte ich am Montag um 9:30 Uhr einen Termin. Schon letztes Jahr bin ich durch die OP und anschließenden Bestrahlungen kaum mit der Suzi gefahren, aber auch dieses Jahr war es sehr selten, denn der Sommer war ja eigentlich gar keiner... Montag früh war es hier so richtig frisch. Ich holte also meine wärmste Motorradjacke hervor, zog Lederhose an und musste auf meinem Helm erst einmal Staub wischen...*grins* Die Suzi bekam ohne Beanstandungen ihre neue Plakette, und als ich zu Hause den TÜV-Bericht abheftete, sah ich, dass ich seit der letzten Überprüfung vor zwei Jahren nur ganze 307 km gefahren bin...
Am letzten Wochenende erzählte Norberts Tochter Momo, dass ihr PC sehr langsam geworden ist. Da bot ich ihr an, ihn neu einzurichten. Montag Mittag wurde mir dann der Tower gebracht, und ich legte los. Es dauerte jedoch nicht lange, und die ersten Probleme traten auf. Das neu installierte Windows startete nach einer Weile nicht mehr und meldete fehlende oder beschädigte Dateien. Ich fing also nochmal von vorn an. Dieses "Spielchen" wiederholte sich aber immer wieder, ich begann an mir selber zu zweifeln und ärgerte mich fast schon über meine Hilfsbereitschaft...*schmunzel* Gestern erzählte dann Norbert, dass in seinem Dienst-PC mal eine Festplatte den Geist aufgegeben hat, was sich mit ähnlichen Startschwierigkeiten zuvor ankündigte. Da ich mit meinem Latein inzwischen am Ende war, fuhren wir dann gestern Abend noch schnell in den Media-Markt und holten eine neue Festplatte. Ich baute sie ein, startete mit der Windows-CD, und siehe da, bereits die Formatierung lief schon viel schneller, als bei der alten und wesentlich kleineren Festplatte. So konnte ich heute Nachmittag Momo den fertigen PC bringen und kann mich nun wieder Dingen widmen, die etwas mehr Spaß machen....*grins*
Dienstag, 09.10.2007
Eigentlich gab es seit meinem letzten Eintrag noch gar nichts, worüber es sich zu schreiben lohnte... aber dann kam heute Abend ein "netter" Gästebucheintrag mit folgendem Text: "eva, dein 1. mann hat sich ja auch schon umgebracht, mach dir mal gedanken ob 2 suizids unmittelbar um deiner person normal sind !!"
Obwohl ja bereits die Rechtschreibung für den Leser eine Zumutung ist, aber davon mal ganz abgesehen, habe ich diesen Eintrag frei geschaltet, und dies eigentlich nur, damit man sieht, dass es hier nicht nur "positive" Einträge gibt...
Eigenartig ist jedoch, dass dieser Eintrag im Gästebuch getätigt wurde, nachdem ich wenige Minuten zuvor im ICQ-Manager einen Kontakt abgeblockt hatte....
Den ICQ-Manager hatte ich nach dem letzten Formatieren und der Neuinstallation von Windows völlig vergessen, installierte ihn erst heute und hatte beim ersten Online-Kontakt eine Nachricht von einer mir unbekannten Person mit dem Pseudonym "XXXX" (ICQ-Nr.XXXXX) Das erste, was ich las, war eine Nachricht von vom 08.10. um 16:42 Uhr: "du bist schuld an dem suizid deiner tochter" Kurz, nachdem ich nun mit dem Messenger online für andere zu sehen war, bekam ich von der gleichen Person heute um 19:12 Uhr nochmals eine Nachricht: „du bist schuld an dem suizid von jana !!!“ stand da zu lesen… Daraufhin blockierte ich diesen Absender in der Kontaktliste und hatte nur wenige Minuten später diesen anfangs zitierten Gästebucheintrag... Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang sieht... oder ist es sogar verschwendete Zeit sich darüber überhaupt Gedanken zu machen? Meine ICQ- Nr. kennen nur sehr wenigeLeute, und in meinem ICQ-Profil habe ich den Link zu Janas HP nicht angegeben. Ich weiß also, wo ich nach der Herkunft des Schreibers zu suchen habe.....
Nachtrag: Nach einer Beschwerde und dem Hinweis des Schreibers, dass ich mit der Veröffentlichung seiner ICQ-Daten gegen Paragraph 238 verstoßen habe, wurden Pseudonym und ICQ-Nr. von mir durch "X" ersetzt.
Sonnabend, 06.10.2007
Die Woche ist wie im Fluge vergangen. Norbert hatte zwei Urlaubstage genommen, einige Überstunden abgebummelt, und zusammen mit dem Feiertag am 3. Oktober ergab dies eine arbeitsfreie Woche... Wir haben sie sehr gemütlich verbracht und Stress hatte keine Chance... Das Wetter lud ja nicht gerade dazu ein, im Garten größere Aktionen zu starten, aber langweilig war es uns darum trotzdem nicht... Im Fernsehen gab es reichlich Sport zu sehen, wovon Norbert einiges natürlich auf keinen Fall verpassen durfte...*schmunzel* ...und während er hinter mir gemütlich seinen Sport sah, sass ich am natürlich am Computer....*zwinker*
Seitdem ich nun die Homepage so hinbekommen habe, dass ich richtig zufrieden bin, kribbelt es mir natürlich in den Fingern, denn auch meine private HP könnte etwas "Kosmetik" vertragen, zumal ich festgestellt habe, dass sie zwar im Internet- Explorer richtig angezeigt wird, aber im Firefox wird alles total verschoben dargestellt... So habe ich angefangen, sie mit dem neuen Programm ebenfalls völlig neu zu gestalten, und es macht mir richtig Spaß... Als Hintergrund werde ich das Blau von dieser Homepage übernehmen, da es mir sehr gut gefällt, aber dennoch wird sie völlig anders aussehen. Man darf also gespannt sein, aber wieder einmal muss ich anfügen, dass es wohl noch einige Zeit dauern wird...*grins* Allerdings erlebte ich bei der Arbeit an meiner privaten HP vor ca. einer Stunde rein zufällig einen weiteren AHA- Effekt, denn nun weiß ich, was ich machen muss, damit die Homepage nicht als "Unbekanntes Dokument", sondern mit ihrem Titel angezeigt wird... Eigentlich wollte ich dafür die Hilfe eines Profis in Anspruch nehmen, aber freue mich nun umso mehr, dass ich es allein geschafft habe....
Montag, 01.10.2007
Wer hier schon länger liest oder mich persönlich kennt, konnte sich sicher denken, dass ich nach meinem gestrigen AHA - Erlebnis keine Ruhe mehr hatte...*zwinker* So wurde es gestern natürlich spät, und heute habe ich es tatsächlich geschafft die nochmalige Änderung aller Seiten fertig zu bekommen. Nun braucht man nicht mehr seine Bildschirmauflösung zu wählen, um die Seiten richtig angezeigt zu bekommen. In der Statistik sah ich auch, dass sowieso die wenigsten wissen, welche Einstellung ihr Monitor hat und genau die falsche gewählt haben...![]()
Nun lade ich also die Seite nochmals neu auf den Server, und sollte irgendetwas mit der Anzeige nicht stimmen, wäre ich für ein Feedback sehr dankbar. Werde selber in den nächsten Tagen noch mehrmals alles durchklicken, und sicher finde ich noch ein paar Kleinigkeiten oder winzige Schönheitsfehler, die zwar nur mir auffallen, aber so bin ich nun mal..