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Freitag, 29.06.2007
Die Woche geht zu Ende, und ganz besonders freut sich Norbert darüber, denn vor ihm liegen 4 Wochen Urlaub. In dieser Zeit wollte ich mal 2 oder 3 Tage zu meiner Mum fahren, aber Nora hatte eine noch bessere Idee. So machten wir unserer Mum den Vorschlag, dass ich sie für ca. eine Woche nach Berlin hole. Wir wussten nicht, ob sie unsere Einladung annimmt, denn mit ihren fast 80 Jahren verlässt sie ihre Wohnung nicht mehr, und wenn, dann nur in Begleitung, weil sie es allein nicht mehr schafft. Aber sie war total überrascht und freute sich so sehr, dass sie die Nacht darauf kaum schlafen konnte :-)
Nun hat meine Mum richtiges Reisefieber, und am kommenden Mittwoch werde ich sie abholen. Wohnen wird sie bei Nora, denn hier im Haus würden ihr die Treppen auf Dauer zu schaffen machen. Das schließt aber einen Besuch bei uns nicht aus, im Gegenteil, sie ist schon ganz gespannt, denn bisher kennt sie Norberts Haus nur von Fotos...
Mittwoch, 27. 06.2007
Ein Vierteljahr ist wieder vergangen, und ich habe heute den nächsten Termin zur Krebsnachsorge im Brustzentrum. Ich bin guter Dinge, aber dann kommt doch wieder die bange Frage: wird alles in Ordnung sein? Bei der Ultraschalluntersuchung wird auf der gesunden Seite eine Zyste gefunden, und ich stelle der Ärztin viele Fragen. Aber sie erklärt mir, dass es absolut keinen Grund zur Beunruhigung gibt und solche Zysten sich nicht bösartig entwickeln. Sie freut sich sogar, wie gut der Befund ist.
So fahre ich beruhigt nach hause, und dabei habe ich wieder mal mein Navi, obwohl ich die Strecke im Schlaf fahren könnte...*grins* Als ich absichtlich von der vorgegeben Strecke abweiche, bietet es mir in Sekundenschnelle eine neue Route an, und so biege ich nochmals falsch ab, weil es einfach nur Spaß macht..
Sonnabend, 23.06.2007
Am Mittwoch stellte ich mich 20 Minuten vor Ladenöffnung bei Aldi an. Ich war aber sofort verunsichert, denn bereits 5 Leute waren bereits vor mir da, und nur einer davon hatte einen Einkaufswagen neben sich... Ich hatte ein ungutes Gefühl, denn bereits in einem Navi- Forum im Internet hatte ich gelesen, wie viele den Verkauf dieses Navigationsgerätes sehnsüchtig erwarteten...
Als die Türen dann geöffnet wurden, war die wartende Schlange inzwischen auf mindestens 15 Leute angewachsen, und einige betraten den Laden, als wollten sie nicht einkaufen, sondern um ihr Leben rennen...*grins* Mir blieb also nichts anderes übrig, als auf flinken Füßen die Kasse als einer der Ersten zu erreichen, wo man die Geräte bekommt, denn diese liegen ja nicht im Regal. Genau in dem Moment holte der Filialleiter genau 4 Navigationsgeräte von hinten und übergab sie der Kassiererin.... Ich hatte Glück, denn von den Leuten vor mir wollten einige nur eine Kamera, und so bekam ich das zweite von den 4 Navis....*freu*
Glücklich fuhr ich also nach hause, packte mein neues "Spielzeug" aus und machte mich mit der Bedienungsanleitung vertraut... Am Donnerstag wollte ich Norberts Mutter Johannisbeeren aus unserem Garten bringen, also die erste Gelegenheit, um das Navi auch mal in der Praxis auszuprobieren, obwohl ich es ja hier in der Stadt durch meine Ortskenntnis als P-Schein-Inhaber eigentlich gar nicht brauche...*schmunzel* Aber es war einfach faszinierend, wie man mit diesem Teil durch die Stadt geleitet wird, und allein aus Spaß an der Freude werde ich es wohl auch für Stadtfahrten benutzen. Wenn dies auf meinen Urlaubsfahrten zu Birgitt und Renate genauso gut funktioniert (woran ich keinen Zweifel habe), dann ist das wirklich eine tolle Sache...*freu*
Ansonsten wird es mir ja momentan durch das Forum nicht gerade langweilig, denn es muss betreut werden, und ich bin froh, dass ich einige liebe Moderatoren an meiner Seite habe. Inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 20 angewachsen, und ganz besonders freue ich mich heute, als sich auch Steffi anmeldet...
Dienstag, 19.06.2007
Durch die Vorbereitung des Forums und die vielen Stunden am PC habe ich vorige Woche meine Hausarbeit etwas hinten angestellt. Gestern habe ich nun einiges nachgeholt. Zwar hatte ich bis Mittag alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber da war ich dann auch richtig platt… …und nach diesen Zeilen weiß ich auch, dass mein Schwesterlein spätestens morgen am Telefon mit mir schimpfen wird…*schmunzel* Dafür lege ich heute einen (fast) faulen Tag ein: Ich gehe vormittags zum Reha-Sport und betätige lediglich zweimal den Knopf von der Waschmaschine…*grins* Auch die Küche bleibt heute kalt…
Falls ich morgen früh Glück habe, weiß ich auch schon, wie der Tag ablaufen wird, denn ich will mir ein neues „Spielzeug“ holen, und wenn ich kein Pech habe, und vor meiner Nase das letzte verkauft wird, dann muss ich mich doch mit der Bedienungsanleitung beschäftigen…*grins* Morgen gibt es nämlich bei Aldi ein neues Navigationsgerät, was mich sicher durch den Urlaub leiten soll. Norbert hat den ganzen Juli Urlaub, Renate aber erst Ende Juli/Anfang August, das heißt, dass ich dieses Jahr allein zu Renate fahren werde. Es wird auch Zeit, zumal ich voriges Jahr durch die Bestrahlungen nach meiner OP sogar die Einladung zum 50. Geburtstag von Renate absagen musste. Zuvor will ich auch Birgitt, eine treue Leserin in der Nähe von Fulda besuchen, deren Einladung bereits seit längerer Zeit besteht. Es sind also alles Strecken, die ich nicht kenne, und ohne Karten lesenden Beifahrer wäre das Stress pur. Da denke ich an das Foto, welches ich neulich hier gezeigt habe, und dieses eigentlich auch nur, weil ich ständig auf den Ausdruck vom Routenplaner gucken musste und dadurch das Dreißiger-Schild übersah…
Sonnabend, 16.06.2007
24 Stunden ist das Forum nun online, und obwohl ich außer meiner Ankündigung hier im Tagebuch gar nicht mal die "große Werbetrommel" gerührt habe, sind nach Csaba und mir als Admins bereits 5 weitere Mitglieder angemeldet. Fast alle haben sich bereits im Begrüßungsforum vorgestellt, und so sind bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 27 Beiträge entstanden. Es kommt mir vor, als wäre ich in eine gemütliche WG eingezogen...*schmunzel*
Freitag, 15.06.2007
Ja, das waren stressige Tage, und ich habe fast nur am PC gesessen... Als es mit dem Forum des Anbieters doch nicht so richtig funktionierte, habe ich mich entschlossen, selber ein Forum zu erstellen. Dazu musste ich erst einmal mit meinem Webspace- Anbieter telefonieren, denn in meinem bisherigen Tarif konnte man keine Datenbank erstellen, die für ein Forum benötigt wird. So zogen meine HP's letzte Nacht auf einen anderen Server um, und es konnte losgehen.
Vor langer Zeit erzählte ich hier mal von meinen Sharpei- Freunden Bea und Csaba, die mich damals mit ihren Hunden besuchten. Csaba ist Webdesigner und hat die gesamte Homepage von Jills Züchter erstellt, ebenso das dazugehörige Forum. Als ich ihn gestern anrief, sagte er ohne Zögern seine Hilfe zu und hat mir heute Vormittag das Forum auf meinem Webserver installiert, dessen Lizenz ich auf die Schnelle noch erworben hatte. Ja, und nun sitze ich den ganzen Tag am Rechner und "feile" am Design und den ganzen Einstellungen... Was dabei heraus gekommen ist, kann man hier sehen. Allerdings können in diesem Forum nur registrierte Benutzer agieren. Ich möchte damit besonders die zukünftigen Mitglieder schützen, die sich hauptsächlich im Trauerbereich aufhalten.
So, nun werde ich erst einmal die HP aktualisieren und dann noch eine Grafik "basteln", die als Link zum Forum dienen soll.
Mittwoch, 13.06.2007
Was ich die letzten zwei Tage getan habe, kann sich sicher jeder denken. Wenn ich eine Idee habe, dann stürze ich mich ja immer voll hinein... Ich freue mich, dass Bianka, Dany und Alex mich als Moderatoren unterstützen wollen :-) Nachdem ich ewig in dem Dschungel von Forenanbietern nach einem passenden gesucht habe, wurde ich gestern fündig und habe stundenlang mit der Einrichtung verbracht. In den nächsten Tagen werde ich es hier verlinken. So, und nun mache ich weiter...*schmunzel*
Sonntag, 10.06.2007
Nun will ich es mal nicht so spannend machen und den letzten Satz des vorigen Eintrages "auflösen". Durch Gästebucheinträge und Emails erfahre ich oft von anderen Schicksalen und merke auch, dass sich viele Menschen mitteilen und austauschen wollen. Für mich allein ist dies manchmal kaum zu bewältigen, und so muss ich mich auf einen Kommentar im Gästebuch oder eine kurze Antwort per Mail beschränken. So spielte ich vor einiger Zeit mal mit dem Gedanken ein Forum an die Homepage anzukoppeln, denn das Bedürfnis des Gedankenaustausches scheint ja zu bestehen. Ich verwarf diese Idee jedoch wieder, denn es gibt bereits einige Trauerforen. Aber nun schrieb man mir neulich, dass man vergeblich nach einer Möglichkeit suchte, wo sich Kinder austauschen können, die ihre Eltern verloren haben. So flammte dieser Gedanke erneut in mir auf, und ich dachte an ein Forum, in dem es keine Eingrenzung gibt, ob man ein Kind, Eltern, Bruder, Schwester, die Großeltern oder einen Freund verloren hat, eben ein Forum für alle... Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber solch ein Forum macht auch Arbeit und will vom Admin und den Moderatoren betreut werden...
Ja, und nun grübele ich... Mich würde vor allem erst einmal interessieren, ob diese Idee von den Lesern befürwortet wird, und ob ich einige Mitstreiter (Moderatoren) an meiner Seite hätte, denn allein kann ich ein Forum nicht betreuen. Es gibt hier viele Leser, die sich immer wieder bei mir melden, und denen ich durchaus zutrauen würde, als Moderator zu fungieren. Diese haben ja eine Art Überwachungs- und Betreuungsfunktion und müssen nicht unbedingt selbst Betroffene sein. Außerdem fände ich es gut, wenn auf diesem Weg Betroffene und Nicht-Betroffene sich ebenfalls austauschen könnten… Manchmal kann auch dies sehr effektiv sein…
Mir schwirren nun sehr viele Gedanken durch den Kopf, aber es ist schon wieder sehr spät geworden, und so werde ich erst einmal schlafen gehen und morgen weiter denken… Allerdings wäre ich nicht böse, wenn ich bereits einige Feedbacks bekommen würde…*schmunzel*
Sonnabend, 09.06.2007
Ich bin ja mit meinem Auto immer in einer typenoffenen Werkstatt und sehr zufrieden, zumal man mich dort mit guter Arbeit und fairen Preisen bedient. Nun hatte ich aber ein Problem, wo man mir leider nicht mehr weiterhelfen konnte: beim Anfahren mit Vollgas (Kickdown) brachte er keine Leistung mehr, drehte nur noch durch, und im Stand an der nächsten roten Ampel vibrierte das ganze Auto, als schüttelt es sich. Während meiner Fahrt nach Leipzig wiederholte sich dieser Effekt. Bei 180km/h nahm mein Auto plötzlich kein Gas mehr an und wurde immer langsamer. Ich fuhr darum auf den nächsten Parkplatz, und bevor ich den Motor im Stand ausschaltete, vibrierte wieder das ganze Auto. Nachdem ich 5 Minuten Pause gemacht hatte, war nichts mehr zu merken, und es ging normal weiter, aber ich fuhr sicherheitshalber nicht mehr über 160km/h... Bei ganz normalen Stadtfahrten hatte ich auch keine Probleme, wollte aber dieses Phänomen abklären, denn irgendetwas war ja nicht in Ordnung...
In meiner typenoffenen Werkstatt, wo man mir bei der Begrüßung den Ellenbogen reicht, weil man schmierige Hände hat, wollte man mit einem Gerät den Fehlerspeicher auslesen, aber typischer Fall von "Denkste" - es klappte nicht. Offensichtlich ist dies auch von der Firma mit dem Stern so beabsichtigt, und so musste ich dann also doch zu einer Mercedes-Werkstatt. Dort wird man natürlich ganz anders begrüßt... Der Kundenbetreuer tritt einem nicht im Blaumann und schmierigen Händen entgegen, sondern im modischen Outfit, und an der Anmeldung wird man gebeten, in der Cafeteria zu warten. Nach einer knappen Stunde war der Fehlerspeicher ausgelesen, und der Kundenbetreuer kam wieder zu uns. Er fragte, ob ich das Fehlerprotokoll mitnehmen möchte, und ob mein "Schrauber" (das war sein Begriff für meine typenoffene Werkstatt...) etwas damit anfangen kann. Es ärgerte mich sehr, dass er diesen doch eigentlich sehr kompetenten Kfz-Meister mit diesem Begriff so abwertete, und ich beschloss, nur in einem weiteren Notfall nochmals Mercedes in Anspruch zu nehmen. Es war aber auch noch ein Motortest nötig, um den Fehler eindeutig "identifizieren" zu können. Da sicher auch dafür nur Mercedes die notwendigen Geräte hat, machten wir dann einen Termin, und am Mittwoch war es nun soweit. Vormittags kam dann der Anruf, auf den ich gespannt wartete. Man sagte mir, dass der Luftfilter so verdreckt ist, dass der Luftmassenmesser dadurch kaputt gegangen ist und erneuert werden muss. Ich gab mein Einverständnis, und der Preis lag erstaunlicherweise sogar noch weit unter dem, was ich mit großer Angst befürchtete, zu meinem Glück... Als ich mein Auto nachmittags zusammen mit Norbert abholte, blinkte und blitzte es, denn zum Service gehörte auch eine kostenlose Wagenwäsche... Alles gut und schön, aber Schlips und Kragen, sowie kostenlosen Kaffee in der Cafeteria und Wagenwäsche sind garantiert bereits im Stundenlohn inbegriffen...*schmunzel* Meiner bisherigen Werkstatt bleibe ich auf jeden Fall treu und werde nur im Notfall wieder direkt zu Mercedes fahren, denn auf den ganzen Schnickschnack und die gestylten Kundenbetreuer kann ich gern verzichten. Ich höre auch, was mein kleines Schaf dazu sagen würde: "Mum, die in der offenen Werkstatt sind doch viel lockerer drauf, und was ist dir wichtiger, ein netter Autoschlosser mit schmierigen Händen, oder möchtest du lieber Modepüppchen und eine Cafeteria sponsern...?" Ja, mein kleines Schaf, wie Recht du wieder einmal hast....
...und da geht mit noch etwas durch den Kopf, aber dafür ist es heute schon zu spät... Es hat mit der Homepage zu tun. Werde mich morgen oder in den nächsten Tagen mal dazu äußern...
Dienstag, 05.06.2007
Als ich gegen Mittag vom Reha-Sport komme, ruft mich mein Schwesterlein an. Wir hatten einige Tage nichts voneinander gehört und quasseln etwas. Dann plötzlich sagt sie zu mir, dass sie auch wieder mal ins Tagebuch geschaut hat, man aber beim Lesen den Eindruck bekommt, als wäre ich nicht erwerbsunfähig, sondern Leistungssportler. Ach herrje! Mir fällt erst einmal die Kinnlade herunter... Vielleicht klingt es so, man muss es doch aber auch relativieren. Dabei freue ich mich doch beim Reha-Sport einfach nur, dass ich von einigen Übungen inzwischen mehr als am Anfang schaffe, und das ist für mich schon ein riesiges Erfolgserlebnis... Für meine Verhältnisse habe ich mich dann eben ausgepowert. In einem normalen Fitnessstudio würde man mich wahrscheinlich - allein schon wegen der häufigen Pausen - nur als lahme Ente belächeln...*grins*
Na ja, hier im Tagebuch steht halt alles im Zeitraffer, und so könnte ein Außenstehender vielleicht denken, als schufte ich im Akkord. So "beanstandet" Nora auch meinen Bericht vom Malern der Küche... Aber wer hier schon länger mitliest, weiß doch, dass ich früher fast alles in der halben Zeit oder noch schneller geschafft hätte, und das weiß eigentlich auch mein Schwesterlein. Aber soll ich das immer wieder betonen und von meinen vielen Pausen schreiben? Vor einigen Jahren hätte ich für das Malern der Küche einen halben Tag gebraucht. Ich bin halt nicht der Typ, der ständig jammert und auf Mitleid wartet, das liegt mir einfach nicht. Außerdem: wenn ich wirklich mal einen Tag an meine Leistungsgrenze gegangen bin, dann gönne ich mir garantiert ein oder zwei faule Tage...*schmunzel* ...und das ist ja genau das, was mich momentan so zufrieden macht: kein Druck und kein Stress, sondern nur das, was ich schaffe...
Was ich nun hier geschrieben habe, erzähle ich auch Nora am Telefon. Sie sieht ein, dass sie meine Tagebucheinträge vielleicht etwas fehl interpretiert hat, machte sich aber Sorgen, dass es auch von den Lesern richtig gesehen wird. Aber ich denke mal, dass meine treuen Stammleser ganz genau wissen, wie es mir geht und mit der Zeit auch schon zwischen den Zeilen lesen können. Wenn ich mich also über ein paar Meter mehr auf dem Laufband freue, bedeutet das noch lange nicht, dass ich demnächst in der Nationalmannschaft der weiblichen Bodybuilder anzutreffen bin...*grins* Heute komme ich sogar etwas missmutig von Sport nach hause, denn bisher trainiere ich an den Geräten fast nur Beine und Po, aber ich wollte mal etwas für die Arme tun. was heute jedoch total in die Hose gegangen ist. Ich habe beim Reha-Sport nur eine leichte Kraftübung gemacht, und ich habe zwar keine Probleme mit dem Arm, den ich eigentlich durch die OP schonen soll, sondern meine rechte Kalkschulter "zickt" herum, als hätte ich sie mir total ausgerenkt... Fazit: diese Zeit verbringe ich wohl effektiver auf dem Laufband...*schmunzel*
Ja, während des Telefonats mit Nora wird mir heute klar, wie schwierig es doch eigentlich ist, online ein Tagebuch zuschreiben, ohne missverstanden zu werden... ... und ich bin meinem Schwesterlein sogar dankbar dafür, dass sie so ein ehrlicher Kritiker ist...
Mir geht da noch so ein Gedanke im Kopf herum, hat nichts mit Auto zu tun, sondern mit der Homepage, aber dafür ist es heute zu spät... Werde mich morgen oder in den nächsten Tagen dazu äußern...
Donnerstag, 31.05.2007
Eigentlich ist heute gar nichts besonderes, worüber ich schreiben müsste, gegen Mittag bin ich unterwegs, kaufe ein und erledige einiges, also keine "Highlights"... Aber ich muss mal sagen, dass es mir im Moment einfach nur gut geht. Gut und schlecht sind ja relative Begriffe... Gesundheitlich geht es mir wie immer, und die Hitzewellen als Nebenwirkungen der Antihormontherapie gehören mittlerweile zu meinem Alltag. Sie sind zwar nach wie vor äußerst unangenehm, aber ich akzeptiere sie einfach, denn etwas anderes bleibt mir ja auch nicht übrig... Aber ich bin zurzeit im Kopf frei von jeglichem Stress, und das macht viel aus, denn seit meiner Berentung werde ich ja nicht mehr von der Krankenkasse wegen der langen Krankschrift oder vom Arbeitsamt wegen fälliger Bewerbungen bedrängt. Ich kann mir meine Ziele selber setzen oder auch verschieben, wenn es mir zu viel wird. Ich fühle mich nicht mehr ständig unter Druck gesetzt, und das tut mir einfach nur gut. Noch im Februar, als der Rentenantrag lief und die OP bevorstand, wollte ich wieder zum Psychologen, aber ich glaube mittlerweile, dass ich ihn derzeit nicht unbedingt brauche.
Es gibt im Moment viele Dinge, die mir gut tun. Nicht nur die Hau-Ruck-Aktion vor zwei Tagen in unserer Küche hat mir trotz der vielen Schweißperlen Spaß gemacht, zumal ich mich auch immer noch endlos über das Ergebnis freue. Auch beim Reha-Sport steigere ich mich jedes Mal, und es macht einfach Spaß. Als fast fußkranker Kraftfahrer bin heute auf dem Laufband 1 km mit einer Geschwindigkeit von 5km/h gelaufen, begonnen hatte ich mit 500 Metern in etwa der gleichen Zeit... Auch an den anderen Geräten bringe ich immer mehr Leistung, und es macht einfach nur Spaß sich jedes Mal zu steigern. Ja, und auch meine Waage ist guter Dinge, denn die Trennkost zeigt zwar langsam aber stetig ihre Wirkung. Sie pendelt zwar hinter der Kommastelle täglich etwas hin und her, aber heute früh zeigt sie erstmals 59,0 kg, und ich bin einfach nur happy!
Als ich mittags meine Einkäufe und Erledigungen mache, halte ich auch kurz bei Nora. Zu meiner Freude ist auch Olav gerade da, und was ich von beiden höre, sind sehr nette Komplimente...*freu* Wie sagt man in solchen Fällen immer: es läuft runter wie Öl... Ja, und dann klingelt unterwegs mein Handy... Es ist Birgitt, eine treue Leserin meines Tagebuches. Wir lernten uns mal persönlich kennen, als sie Berlin besuchte und darum bat, Janas Grab besuchen zu können. Seitdem ist unser Kontakt nicht mehr abgebrochen, sondern sogar sehr freundschaftlich geworden. Vor einigen Tagen telefonierten wir, und sie war von meinen Trennkost-Erfolgen sehr angetan, zumal sie auch selber ihr Wohlfühlgewicht anstrebt. Na ja, und da wollte ich sie überraschen und bestellte bei Amazon ein Buch für sie, ohne es ihr zu sagen. Nun kommt es heute an, und Birgitt freut sich am Telefon wie ein Schneekönig... Nun weiß ich gar nicht, wer sich mehr gefreut hat, ob Birgitt über das Buch oder ich, dass mir die Überraschung gelungen ist... Aber eines weiß ich ganz sicher: mein kleines Schaf freut sich mit mir...
Dienstag, 29.05.2007
Als wir vor ein paar Tagen den qualmenden Fernseher entsorgt hatten, kam die Überlegung, ob ein neuer her soll. Ich fand es immer sehr schön, wenn ich längere Zeit in der Küche zu tun hatte. Außerdem sitzen wir oft zusammen in der großen Wohnküche. Rein zufällig entdeckte Norbert am Wochenende in den Werbeprospekten einen kleinen Flachbildfernseher und meinte, dass man solch ein Teil ja auch an die Wand hängen kann. Das kam mir sehr entgegen, denn das alte klobige Teil nahm mir viel Platz von meiner Arbeitsfläche weg. Bei den weiteren Überlegungen stellten wir dann fest, dass dafür aber ein Hängeregal abgenommen werden muss. Ja, bloß meist sieht das dann hässlich aus, und unsere Küche wäre ohnehin mit Malern dran... So war ich dann gestern nicht mehr zu halten und habe bereits alle Kleinigkeiten rausgeräumt, Schränke, Fenster und Türen abgeklebt. Heute stehe ich mit Norbert wieder um 5 Uhr auf und fahre um 7 Uhr zum Kaufland, wo es den Fernseher gibt. Danach hole ich im Baumarkt weiße Farbe. Ich muss noch Tisch, Sitzbank und Arbeitsflächen mit Folie abdecken, und nach einer kleinen Erholungspause geht es los. Die Decke schaffe ich in einer Stunde, dann ist nochmals Pause angesagt, denn es ist schwül, und ich bin schweißgebadet. Die Wände schaffe ich dann in eineinhalb Stunden, und genau um 14 Uhr ist alles strahlend weiß...*freu* Die nun fällige Pause verbringe ich am Telefon und berichte meinem Schatz. Dann wasche ich Rollen und Pinsel aus, räume auf, wische, und dann geht es unter die Dusche! Als Norbert von seinem ersten Arbeitstag nach hause kommt, bringen wir noch die Halterung für den Fernseher an und stellen die ausgeräumten Dinge in die Küche zurück.... und als dann noch Andi von der Arbeit kommt, ist auch er ganz hin und weg, wie schön die frisch gemalerte Küche nun aussieht, und ganz angetan ist er von dem Fernseher an der Wand...*schmunzel*
Sonntag, 27.05.2007
Da ist mir eingefallen, dass ich gestern etwas "unterschlagen" habe. Ich hatte nämlich Post... Als ich am 30. April nach Leipzig fuhr, bin ich mal eine mir bisher unbekannte Strecke zur Autobahn gefahren, die mir der Routenplaner anzeigte. Ich war neugierig auf diesen angeblich kürzeren Weg, ersparte er mir doch auch die nervige Strecke Richtung City und zur Avus. Ich fuhr also gleich aus Spandau raus Richtung Potsdam und musste über einige kleine Dörfer. Ständig musste ich auf meinen Ausdruck schauen, war auch schon etwas genervt, und plötzlich blitzte es, denn ich hatte dabei ein dreißiger Schild übersehen...*schmunzel* Ja, und nun möchte die Bußgeldstelle der Stadtverwaltung Potsdam 15 Euro von mir haben, weil ich 9km/h zu schnell war. Was ich jedoch in den vergangenen Jahren noch nie bekam, war das dazu gehörige Foto...

Aber bin doch ganz gut getroffen, oder...? Anscheinend huste ich da gerade. Sogar das Bild von meinem Kennzeichen hat man abgedruckt. Aber das muss ja nun nicht jeder kennen.....![]()
Auch den unteren Teil des Blattes habe ich nicht eingescannt, darauf ist der Überweisungsauftrag, oder wollte etwa jemand einen Verkehrs-Rowdie sponsern....??? ![]()
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Sonnabend, 26.05.2007
Während ich hier im Untergeschoß am PC sitze, schauen Norbert und Andi oben im Wohnzimmer das Pokalfinale...
Norberts Urlaub neigt sich ja nun langsam dem Ende zu, und nach den Pfingstfeiertagen geht für ihn wieder der Arbeitsalltag los. Gestern habe ich seine Mutter zu uns geholt. Bei dem schlechten Wetter am Muttertag und an Norberts Geburtstag war es ihr lieber, dass wir sie mal bei schönem Wetter zu uns holen, wenn man beim Grillen auch gemütlich auf der Terrasse sitzen kann. Die Wettervorhersage änderte sich ja in den letzten Tagen ständig, mal sollte es trocken bleiben, dann wieder zeigte die Wetterstation für den Abend Gewitter an. So war es ja dann auch, aber wir hatten noch richtig Glück. Wir waren alle satt, und Andi hatte zum Schluss nur noch eine einzelne Bratwurst auf dem Grill liegen, als es schlagartig anfing zu gewittern und zu regnen. Fluchtartig sind wir alle von der Terrasse ins trockene Wohnzimmer geflüchtet, denn es war kein Schauer, sondern ein Wolkenbruch... Berlin ist fast abgesoffen, wie ich heute auch im Fernsehen sah. Wir haben glücklicherweise keine Schäden zu beklagen. Mein Schwesterlein erzählte mir jedoch heute am Telefon, dass es bei ihr in Charlottenburg so gehagelt hat, dass sie Angst um ihre Fensterscheiben hatte. Wohnzimmerfenster und Balkontür musste sie mit Handtüchern abdichten, und dann schöpfte sie zusammen mit anderen Mietern zwei Stunden lang das Wasser aus dem Hauskeller...
Nachdem sich das Wetter wieder einigermaßen beruhigt hatte, wollte Norberts Mutter auch langsam nach hause, und so fuhr ich sie gegen 20 Uhr heim. Als ich zurück kam, saßen Norbert und seine Kinder nebst Freund bzw. Freundin am großen Küchentisch und pokerten. Dieses Spiel ist ja zurzeit groß in Mode, alle sind im Pokerfieber... Ich ging runter in mein Zimmer und machte lieber den Computer an... Nach einer Weile hörte ich dann, dass auch der letzte Besuch noch ging, und von da an saßen Norbert und Andi noch in der Küche vor dem Fernseher... Irgendwann rief Norbert zu mir herunter: "Eva, was macht man zuerst, wenn der Fernseher brennt?" Ja, mein Schatz hat eben immer ein paar Scherze im Ärmel, und ich fragte ihn, was er denn mit diesem Spaß bezwecken will. Aber dann kam er herunter und wollte nebenan in der Waschküche an den Sicherungskasten. Das machte mich dann doch stutzig, ich flitzte hoch in die Küche, und da qualmte es aus dem Fernseher, aber er lief noch... Es stank ganz erbärmlich, und ich suchte mit Andi in der Steckdosenleiste den richtigen Stecker. Andi trennte einfach die ganze Leiste von der Steckdose, und dann war Ruhe. Ja, so etwas passiert doch sonst nur anderen...
Bevor wir heute noch einiges für das lange Wochenende einkaufen, fahren wir zum nahe gelegenen Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung und entsorgen das "Stinktier". Ja, und da hat mein kleines Schaf wohl wieder etwas, worüber sie grinsen kann...
Montag, 21.05.2007
Nach zehn Tagen Schreibpause melde ich mich nun in meinem Tagebuch zurück. Norbert hat ja noch bis Ende Mai Urlaub, und oft mache ich den PC dann erst abends an. Zugegeben, ich hatte in den letzten Tagen auch nicht so die richtige Lust zum Tippen und spielte dann lieber...*schmunzel* Gestern und vorgestern habe ich alte CDs von Jana mit Daten, Programmen und Spielen durchgesehen, worauf ich unter anderem verschiedene Moorhuhn-Versionen fand, und nun hat es mich wieder erwischt, das Moorhuhn-Fieber...*schmunzel* Vor einigen Jahren gab es ja in Deutschland kaum einen Computer, auf dem nicht auf das Moorhuhn geballert wurde. Damals wurde jede neue Version zum freien Download angeboten, und die Server waren in den ersten Tagen meist hoffnungslos überlastet. Jetzt habe ich mich mal im Internet umgeschaut und musste feststellen, dass es keinen kostenfreien Download mehr gibt. Da kann ich ja froh sein, dass mein kleines Schaf die Spiele auf CD gebrannt hat. Was haben wir damals immer versucht uns gegenseitig in der Punktezahl zu übertreffen, aber gegen Jana hatte ich kaum eine Chance, sie war einfach immer besser als ich und hat schelmisch gelacht, wenn sie meine Highscore wieder überboten hat...
Letzten Mittwoch machte Renate wieder mal mit Schülern eine Klassenfahrt nach Berlin. Als die Schüler am Donnerstag für einige Stunden allein durch die City pilgerten, nutzten wir die Zeit für ein Treffen. Norbert und ich, wir fuhren zum Europacenter, wo uns Renate um 18 Uhr an der großen Wasseruhr erwartete. Es tat sehr gut, Renate einfach mal wieder in die Arme zu schließen. An Gesprächsstoff mangelte es uns natürlich nicht... Zwischendurch war nochmals ein Treffpunkt mit ihren Schülern vereinbart, dann schwirrten sie wieder aus, und wir konnten noch eine Weile zusammen sitzen. So waren Norbert und ich dann gegen 24 Uhr zu hause.
Zwar habe ich die letzten Male nichts mehr darüber geschrieben, aber ich gehe weiterhin fleißig zweimal pro Woche zum Reha-Sport. Der Trainer hatte mir beim Vorgespräch empfohlen, nach den ersten Terminen bei der Wirbelsäulengymnastik (mit dem großen Ball) auch am Gerätetraining teilzunehmen, um die Muskeln zu kräftigen. Das habe ich nun letzte Woche getan und bin richtig begeistert. Es macht echt Spaß, sich an den Geräten auszupowern. Allerdings habe ich beim ersten Mal auch ein Gerät benutzt, was mir nicht so gut tat. Zwei Tage lang tat mir der linke Arm weh, und sogar die Narbe von der Brust-OP schmerzte. Na ja, nun bin ich schlauer und gehe nur an Geräte, wo ich keine negativen Nachwirkungen befürchten muss. Ich merke bereits, dass es mir gut tut, denn sicher kräftigt es nicht nur die Muskeln, sondern unterstützt mich vielleicht auch beim Abnehmen. Bisher habe ich darüber hier nichts geschrieben, aber seit Anfang April habe ich meine Ernährung auf Trennkost umgestellt. Wollte erst mal sehen ob es funktioniert... Ja, es funktioniert! Das Schöne ist, man braucht nie zu hungern, sondern muss nur darauf achten, dass man Kohlehydrate und Eiweiße trennt. Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die man meiden soll, aber mein anfänglicher Heißhunger auf ungesunde Dinge und Süßigkeiten ist ganz schnell verflogen. Heute freue ich mich auf einen Apfel, einen frischen Salat oder esse halt nur Fleisch mit Gemüse. Für Norbert koche ich dann ein paar Kartoffeln dazu, denn NOCH schaut er immer etwas ungläubig auf meinen Teller...*grins* Ich will ihn auch nicht mit aller Macht davon überzeugen, ebenfalls Trennkost zu essen. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Außerdem mag ich ihn wie er ist, er mich auch, aber ich habe mich halt nicht mehr wohl gefühlt... Eine Hunger-Diät und hinterher dann der Jojo-Effekt, das wollte ich mir ersparen. Das Trennkost- Prinzip ist zudem noch gesund und abwechslungsreich. Es ist eben eine Ernährungsumstellung. Ja, ich weiß, nun will bestimmt jeder wissen, wie viele Pfunde ich mit der Trennkost schon "abgelegt" habe. Spannend, vor allem für diejenigen, die vielleicht neugierig geworden sind, weil sie sich auch von einigem "Ballast" befreien möchten. Also: Meine Waage zeigte bei meiner Körpergröße von 1,68 m anfangs 65,0 kg und manchmal tendierte die Zahl hinter dem Komma bereits zum nächsten Kilo. Klar, ich war noch lange nicht übergewichtig, aber mein Normalgewicht lag früher zwischen 53 und 55 kg. Jedoch hat jeder Mensch auch sein ganz persönliches Wohlfühlgewicht. Heute zeigte die Waage 60,3 kg, und ich freue mich auf den Tag, an dem die erste Zahl auf der Waage eine Fünf sein wird... Eine Freude habe ich bereits, denn die erste von meinen Lieblingshosen passt mir bereits wieder...
Für Interessenten: Hier die Homepage der wohl bekanntesten Trennkost-Autorin Ursula Summ. Ihre Bücher kann man preisgünstig bei Amazon bestellen.
Freitag, 11.05.2007
Gut, dass Norbert seit gestern Urlaub hat, denn den Tag nach seinem Geburtstag brauchten wir dann auch zur Erholung...*schmunzel* Die Feier hier zu hause ging ja erst nach Norberts Dienst los. Ab 16 Uhr warteten Norberts Kinder nebst Freund bzw. Freundin und ich auf das Geburtstagskind, das dann gegen 17 Uhr von der Arbeit kam...
Mein Ärger vom Vortag hatte sich inzwischen gelegt, denn mittags hatte der Paketbote die von mir bestellten Geschenke gebracht... So konnte ich sie noch schön einwickeln, und als Norbert kam, saßen wir nun alle um ihn herum und schauten ihm beim Auspacken zu. Er freute sich sehr über DVDs der Fernsehserie "Monk" und eine Eintrittskarte für Kurt Krömer, die er von seinen Kindern bekam. Aber auch ich habe anscheinend mit der satellitengestützten Funk- Wetterstation und einem großen Gartenthermometer mit Solarzelle voll ins Schwarze getroffen.
Ja, und auch Petrus hatte es gut mit uns gemeint, denn es regnete für längere Zeit nicht. So musste ich nicht die ca. 30 Bouletten, die ich vorbereitet hatte, in der Pfanne braten, sondern Andi konnte sie grillen, was sowieso seine Lieblingsbeschäftigung ist...*grins* Nachdem wir alle satt waren, wollten wir noch ein wenig spielen, und dabei wurde dann noch so lustig, dass es sehr spät wurde. An diesem Abend hätte auch mein kleines Schaf wieder ihre volle Freude gehabt...
Heute nun erfährt Norbert, dass morgen Andis Freundin Geburtstag hat. Aber nicht nur das, sondern Norbert hatte bei seiner Feier vorgeschlagen, dass wir auch ihren Geburtstag hier feiern können, allerdings kann sich Norbert gar nicht mehr daran erinnern...*grins* Also geht es nun in die Vorbereitung zur nächsten Feier...*schmunzel*
Dienstag, 08.05.2007
Den ganzen Tag verbringe ich in der Küche, denn Norbert hat morgen Geburtstag. Auf der Arbeit muss er seine Geburtstagsrunde geben, und dafür backe ich zwei Kuchen und mache eine große Schüssel Tzaziki. Weitere zwei Kuchen backe ich dann noch für die Geburtstagsrunde hier zu hause, dann bringe ich die Küche wieder auf Vordermann und wische, und nun hänge ich hier wie ein Schluck Wasser in meinem Computersessel... Letztendlich bin ich auch noch verärgert, denn den ganzen Tag warte ich auf Norberts Geburtstagsgeschenk. Ich habe für ihn etwas bestellt, was heute geliefert werden sollte. Ich warte jedoch den ganzen Tag vergeblich auf den Paketboten, und während Norbert nach der Arbeit mit Andi einkaufen ist, rufe ich an und frage nach. Dabei erfahre ich, dass man es nicht zum Wunschtermin, sondern im Normalversand verschickt hat und das Paket noch unterwegs ist. Ich bin stinksauer, und da tröstet es mich auch nicht, dass man mir den Zuschlag für den Wunschtermin zurückerstatten will, aber mein kleines Schaf kann sich ein Grinsen wieder einmal nicht verkneifen...
Donnerstag, 03.05.2007
Schade, dass schöne Tage immer so schnell vergehen… Obwohl ich gestern Nachmittag bereits wieder zuhause „eingeflogen“ bin, sind meine Gedanken zum Teil immer noch in Leipzig. Als ich am Montag bei Christiane ankam und wir uns in die Arme fielen, da bekamen wir beide feuchte Augen. Nach so langer Zeit hatten wir uns endlos viel zu erzählen. Aber wir hockten bei dem schönen Wetter nicht nur drinnen. Am Nachmittag des gleichen Tages machten wir einen Spaziergang durch das Stadtzentrum von Leipzig, was sich doch sehr verändert hat. Da Christiane genau wie ich eine Vorliebe für Schuhläden hat, ließen wir bei unserem Bummel kaum einen Schuhladen aus, was ich ja sonst immer mit Renate gemacht habe… Aber wir haben wirklich nur geguckt…*grins*
Am Dienstag, dem 1. Mai, sind wir mittags an einen See gefahren, der im Süden von Leipzig liegt. Es ist ein schönes Ausflugsziel. Dort saßen wir gemütlich am Wasser und haben Mittag gegessen. Unser anschließender Spaziergang führte uns am Wasser entlang, wo viele Windsurfer unterwegs waren.
Besonders freute ich mich an diesem Tag auf den Abend, denn ich wünschte mir auch ein Wiedersehen mit Christianes Sohn Matthias und ihrem geschiedenen Mann Eckhard, den ich fast ebenso lange kenne. Unzählige Stunden haben wir in den siebziger Jahren miteinander verbracht, als ich selber auch in Leipzig wohnte… Christiane und Eckhard sind zwar schon ewig geschieden, haben aber bis heute ein tolles freundschaftliches Verhältnis. Ja, und als dann Eckhard und Matthias kamen, war die Freude über das Wiedersehen noch einmal riesengroß. Es wurde ein sehr gemütlicher und vor allem langer Abend. Wir erinnerten uns an alte Zeiten, erzählten uns, wie unser derzeitiges Leben aussieht. Sehr lange redeten wir auch über Jana… Ich war erleichtert, dass auch Eckhard keine Scheu hatte, mit mir über Jana zu sprechen… 2 Uhr war es, als wir uns voneinander verabschiedeten…
Nachdem wir mit Christiane halbwegs ausgeschlafen hatten, saßen wir gestern noch einige Zeit am Frühstückstisch, und dann nahte auch schon wieder der Abschied. Mittags fuhr ich Christiane zum Dienst und dann wieder Richtung Berlin. Diesen Besuch habe ich regelrecht in mir aufgesogen, er tat mir richtig gut, und mit reichlich Wehmut bin ich nach hause gefahren, aber mein kleines Schaf freute sich für mich, dass diese alte Freundschaft weiter bestehen wird und Christiane für August einen Besuch in Berlin plant…
Sonnabend, 28.04.2007
Obwohl ich die ganze Woche nichts geschrieben habe, heißt das nicht, dass ich die ganze Zeit mit weiteren Aktionen in Sachen Frühjahrsputz verbracht habe...*grins* Nein, dazu war es mir in den letzten Tagen auch viel zu warm, denn ich gehöre zu der "Gattung" von Lebewesen, die ab einer bestimmten Temperatur immer langsamer werden... Wenn ich bei den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage, wo viele Menschen bereits stöhnten, dann auch noch meine Hitzewellen bekam, die mich durch die Antihormontherapie nach wie vor "begleiten", war ich regelrecht schachmatt gesetzt. Am Donnerstag während des Reha- Sports hat es mich auch so richtig erwischt. Während die anderen die anstehende Übung machten, hing ich schlagartig nur noch auf dem großen Ball und nichts ging mehr. In den Spiegeln (ähnlich wie in einem Ballettsaal) sah ich nur, wie mein Gesicht "glänzte"...
Wenn ich mit meiner Mum telefoniere, fragt sie mich immer, wie es mir denn geht. Meine Antwort ist dann jedes Mal: "Na wie immer!" Irgendwann fingen wir dann nach dieser Antwort gleichzeitig an zu lachen, und dann sagte ich eines Tages zu ihr: "Weißt du Mum, wenn ich eines Tages nicht mehr von diesen Hitzewellen geplagt werde, vielleicht fehlt mir dann sogar etwas..." Ja, das ewige Jammern bringt einen eben nicht weiter, und mit ein wenig Humor ist manches sicher leichter zu ertragen...
Diese Woche habe ich also relativ ruhig hinter mich gebracht, war aber auch nicht untätig. Zum einen hatte ich Montag und Freitag Akupunkturtermine, Dienstag und Donnerstag war ich zum Reha- Sport... Am Donnerstag fuhr ich gleich nach dem Sport zu meiner Schwester und habe sie abgeholt. Zuerst sind wir zum Friedhof gefahren, um zu gießen. Ich sah mein kleines Schaf lächeln, denn wieder freute ich mich darüber, wie schön nun die Randbepflanzung aussieht. Wie ich schon einmal schrieb, ist ja der Holländer nur wenige Meter weiter, und dort holten wir einige Pflanzen für Noras Balkon und unsere Blumenkästen. Danach brachte ich mein Schwesterlein nachhause, und es gab noch kräftig etwas zum Lachen: Bevor Nora aus dem Kofferraum meines Autos in einem Pappkarton Ihre Pflanzen nahm, ließ ich mir ihr Schlüsselbund geben, schloss ihr die Haustür auf und drückte für sie den Knopf vom Fahrstuhl... Er kam, ich hielt Nora die Fahrstuhltür auf und verabschiedete mich.... Mein Auto hatte ich für diese kurze Zeit in zweiter Spur geparkt und flitzte nun zurück. Dabei bemerkte ich aber, dass ich in beiden Händen einen Schlüssel hatte... Nora fuhr also im Fahrstuhl in den 6. Stock ohne ihren Wohnungsschlüssel...*grins* Ich also zurück ins Haus und rief im Hausflur nach ihr, sie war jedoch bereits auf der Rückfahrt ins Erdgeschoss... Als sie unten ankam, öffnete ich die Fahrstuhltür, und Nora hielt mit beiden Händen ihren Blumenkarton auf den Händen, genauso, wie ich sie verabschiedet hatte. Wir konnten nichts sagen, mussten nur noch lachen... Ich gab Nora ihr Schlüsselbund, schloss ein weiteres Mal die Fahrstuhltür und schickte sie wieder in den 6. Stock... ...und dann hörte ich, wie sich noch jemand köstlich amüsierte, nämlich mein kleines Schaf.... Als ich abends meinen PC anschaltete, hatte ich eine Email von Nora, und darin stand: "Hallo, Schwesterlein!! Meine Fahrstuhlreise war heute ein richtiges Erlebnis! Meinen Balkon habe ich nun bepflanzt!! Bin richtig glücklich!..." Ja, und auch ich hatte den von mir gekauften Blumen bereits einen Platz in unseren Blumenkästen gegeben und war ebenso zufrieden...
Obwohl die Woche sehr warm war und relativ ruhig verlief, bin ich die ganze Zeit bereits im Reisefieber und in Gedanken schon bei meiner Schulfreundin in Leipzig... Albern, aber seit Tagen schreibe ich Zettel, worauf steht, was ich nicht vergessen darf, und nun fange ich heute an, mein Gepäck zusammen zu stellen... Ich freue mich so sehr auf Christiane! An Gesprächsstoff wird es uns sicher nicht mangeln. Schon am Telefon stellte ich fest, dass wir trotz der langen Zeit immer noch einen guten Draht zueinander haben und sehr gut miteinander reden können. Im Gegensatz zu anderen "alten Freunden" redet Christiane nicht um den "heißen Brei", sie ist direkt, und genau das schätze ich so an ihr. So freute ich mich auch, als sie mir bei unserem ersten Telefonat einfach Fragen stellte.... und genau dieses Gespräch wird sicher ab Montag seine Fortsetzung finden...
Mein Laptop ist zwar im Gepäck, aber ich schätze mal, dass ich mich frühestens Mittwochabend oder Donnerstag im Tagebuch zurückmelden werde....
Sonntag, 22.04.2007
Bis gestern Mittag hat mein Frühjahrsputz im Wohnzimmer gedauert... Ich habe zwar nicht im Akkord geschuftet, aber es ist doch immer wieder erstaunlich, was es in einem einzigen Zimmer alles zu putzen gibt. Natürlich ist es auch eine Frage der Intelligenz, wie man die Arbeit verteilt...*grins* So "verdonnerte" ich Norbert dazu, seine Schildkrötensammlung aus dem einen Glasteil der Schrankwand ausräumen, damit ich die Glasplatten sauber machen konnte, und bei der Gelegenheit "durfte" er die vielen kleinen Figuren gleich vom Staub befreien. Mir wurde es in der Zwischenzeit aber auch nicht langweilig, denn diverse Trinkgläser stehen in der Glasvitrine und mussten abgewaschen werden. Dabei half mir gestern noch Norberts Tochter Momo, als sie gerade zu Besuch war, und ich freute mich sehr über ihre Hilfe. Nun erstrahlt unser Wohnzimmer im neuen Glanz mit geputzten Fenstern, glänzenden Lampen und Gläsern. Ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man solch eine Arbeit geschafft hat... Ich weiß auch schon, in welcher Ecke des Hauses ich demnächst meine nächste Aktion starten werde...*schmunzel*
Den heutigen Sonntag lassen wir es uns einfach nur gut gehen. Lange sitzen wir nach dem Frühstück noch am Küchentisch, quasseln über alles mögliche und "studieren" die Prospekte von Real, Baumärkten und Supermärkten, die am Wochenende den Briefkasten fast überquellen lassen. Ich habe in den letzten Tagen allerdings auch mal überlegt, wann ich meine Schulfreundin in Leipzig besuchen könnte. Mit Norbert werde ich mir schnell einig, und so wähle ich die Telefonnummer von Christiane... Vor ca. 14 Tagen hatte ich ihr einige Fotos geschickt, und sie erzählt mir, wie sehr sie sich darüber gefreut hat, aber auch, wie sehr sie gestaunt hat... Meinen Vorschlag, vom 1. bis 3. Mai nach Leipzig zu kommen verschieben wir einen Tag vor, und so werde ich also morgen in einer Woche nach meinem frühen Akupunkturtermin in meinem Auto Richtung Leipzig düsen... Ich freue mich sehr und kann es kaum abwarten...
Freitag, 20.04.2007
Die Woche verrinnt wie im Fluge. Außer Mittwoch habe ich jeden Tag entweder Akupunktur oder Reha- Sport. Irgendeine positive Wirkung von der Akupunktur verspüre ich noch nicht, im Gegenteil, nach dem Reha- Sport habe ich sogar verstärkt Rückenschmerzen. Nun weiß ich allerdings nicht, ob es vielleicht auch nur anfänglicher Muskelkater ist. Ich werde es also beobachten...
Die letzten zwei Tage haben wir uns nach Norberts Feierabend noch einige Zeit im Garten betätigt. Einige Pflanzen, die wir bei Bakker bestellt hatten, mussten ausgepflanzt werden. Norbert hat alte und braun gewordene Koniferen durch neue Jungpflanzen ersetzt. Das Ausbuddeln der alten Wurzeln war harte Männerarbeit und somit nichts für mich. Aber ich war trotzdem nicht untätig und habe rund um den Baumstumpf der gefällten Kiefer, wo früher nur Nadeln lagen, einige Heidelbeeren und Bodendecker gepflanzt. Eigentlich war Norbert gestern Abend fast fertig, aber der Gärtner nebenan hat ihn wohl irgendwie "angesteckt". Dieser stutzte gerade ein paar Äste einer Tanne, deren Zweige auch zu uns herüber ragten und einiges an Licht nahmen. Da fiel Norbert ein, dass wir auch noch eine Tanne haben, wo totes Holz weg geschnitten werden muss. Er holte sich also die Leiter, und dann lag da binnen weniger Minuten wieder ein Berg von altem Holz, was mit der Astschere zerkleinert werden musste, um es in Laubsäcken entsorgen zu können, ...und ich wartete in der Küche mit dem Essen...*grins*
Ja, und was bringt der heutige Tag? In einer Stunde um 9 Uhr habe ich wieder Akupunktur. Garten steht heute nicht auf meinem "Plan", zumal es heute auch ganz schön frisch draußen ist. Dafür will ich mal im Wohnzimmer einen kleinen Frühjahrsputz "veranstalten", ähnlich wie neulich hier in meinem Zimmer. Mal sehen, was ich so schaffe...
Dienstag, 17.04.2007
Als ich vorige Woche mit Renate telefonierte, erzählte sie mir, dass sie bereits einige Runden Motorrad gefahren ist. Sie kaufte sich letztes Jahr im Herbst eine 125er Honda, die sie mit ihrem Führerschein fahren darf. Zuvor hatte sie viele Male mit einem alten Bike von ihrem Mann Werner auf dessen großem Hof geübt. Werner ist schon lange passionierter Biker. Bisher fuhr Renate nur als Sozius mit, und schon als wir uns kennen lernten, wollte sie anfangen selber zufahren. So erzählten wir uns am Telefon unsere Episoden und Missgeschicke aus der Anfängerzeit und hatten auch viel zu lachen. Besonders amüsierten wir uns, als ich fragte, wie sie denn Werner auf seinem großen BMW- Motorrad folgen will...*schmunzel*
Durch dieses Telefonat mit Renate kribbelte es mir dann auch langsam in den Fingern... Norbert drängelte ohnehin schon, dass wir die Suzuki aus dem Winterquartier holen, da er in dieser hinteren Ecke des Gartens den Boden begradigen und neuen Rindenmulch auftragen wollte. Am Sonnabend zog ich dann die Plane vom Bike, setzte mich drauf und ließ mich wieder von Norbert und Andi bis vor das Gartentor schieben. Durch die neue Batterie, die ich voriges Jahr gekauft habe und die den ganzen Winter im Keller an einem Ladeerhaltungsgerät hing, sprang die Suzi auch sehr schnell an...*freu* Allerdings bin ich erst gestern das erste Mal gefahren, denn am Wochenende haben wir noch einiges im Garten gemacht. Norbert hatte nun die Ecke hinten frei, konnte den Boden glätten und Rindenmulch aufbringen, während ich in einer anderen Ecke gegen das Unkraut kämpfte... Gestern Vormittag führte mich dann meine erste Fahrt mit der Suzi an die Luft- und Zapfsäule der Tankstelle, und mittags fuhr ich zur Akupunktur. Auf dem Bike zu sitzen ist zwar wieder ein tolles Gefühl, aber wie jedes Jahr ist etwas Wehmut dabei, denn zusammen mit Jana waren der Spaß und die Freude noch viel größer...
Heute Vormittag will ich gleich noch einmal eine Runde drehen, aber ziellos durch die Gegend fahren, ist auch nicht so das Wahre. So fahre ich zu der Adresse meiner ehemaligen Wohnung. Dort mache ich einen kleinen Schwatz mit dem Hausmeister, und auf dem Rückweg kaufe ich einige Kleinigkeiten ein, die in meinen Tankrucksack passen. Auch zum heutigen Probetraining vom Reha- Sport will kurz vor 17 Uhr das Bike nehmen, aber wenige Minuten vorher dreht Petrus gerade den Wasserhahn auf, also nehme ich das Auto... Das knapp einstündige Training hat mich ziemlich geschafft. Bisher dachte ich, dass man auf diesen großen Gymnastikbällen nur sitzen kann...*grins*
Freitag, 13.04.2007
So sah es vorgestern vor unserem Gartentor aus... Sieht aus wie ein Sturmschaden...*grins* Man sieht auch den Stamm der Tanne, der zu dieser Zeit noch stand.

Als ich kurz vor 16 Uhr zur Akupunktur fahren musste, lief schon einige Zeit der Häcksler, und auch Bernd war bereits eingetroffen, um sich die Stammteile als Brennholz abzuholen. Als ich zurück kam, hatte Norbert die Nadeln und Sagespäne am Grundstückseingang schon weggefegt. Mich störte aber noch etwas...*grins* Da ich keine Verdünnung hatte, holte ich meinen Nagellackentferner und befreite unser Gartentor, den Briefkasten und die Deckel der Papier- und Mülltonne mühsam von den ganzen Harzflecken. Manchmal holte man nur Post aus dem Briefkasten und hatte schon das eklig klebrige Harz an den Fingern. Nun ist alles schön sauber...
Seit Anfang April will ich eigentlich schon die Frühjahrsbepflanzung auf dem Friedhof machen, aber nachts waren zu der Zeit die Temperaturen oft noch an der Frostgrenze. Die Besenheide sah nach dem Winter jedoch immer noch ganz gut aus, und über den roten Mauerpfeffer als neue Randbepflanzung habe ich mich jedes Mal einfach nur gefreut. Er ist toll angewachsen und breitet sich richtig schön aus, genauso, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe... Nun beglücken uns derzeit ja ganz angenehme Temperaturen, und darum war ich dann gestern beim Holländer, um einiges für die Frühjahrsbepflanzung zu holen. Das erste waren natürlich Vergissmeinnicht, die ich bisher jedes Frühjahr zusammen mit Tausendschönchen gepflanzt habe. Letztere gab es leider nicht, darum habe ich eine schöne orangefarbene Mittagsblume mitgenommen. Ich hatte dann nur noch ein kleines Problem: Pflanzen, Gießkanne, Schippe, Harke, Blumendünger und Fotoapparat (!!!) kann ich nicht allein auf den Friedhof tragen. Norbert kann erst nach der Arbeit oder am Wochenende. So hatte ich gestern Nora gefragt, ob sie heute mitkommen würde. Sie zögerte keinen Moment und sagte sofort zu. So fahre ich heute um 10 Uhr zur Akupunktur und danach gleich zu Nora, um sie abzuholen und mit ihr zusammen zum Friedhof zu fahren. Im Kofferraum sind die Blumen, die Gartengeräte und sogar die Kamera, die ich ja schon so oft vergessen habe... Ich muss dann richtig grinsen, als Nora sagt, dass sie ihren Fotoapparat mitgenommen hat, falls ich meinen nicht dabei habe. Ja, woher soll sie auch wissen, dass ich ausnahmsweise mal an alles gedacht habe...*grins* Das Pflanzen der Blumen dauert nicht allzu lange. Ich bin auch heute wieder richtig von dem roten Mauerpfeffer begeistert, denn bei jedem Besuch auf dem Friedhof kann man sehen, wie schön er bereits gewachsen ist und wie gut er sich als neue Randbepflanzung macht. Mittlerweile färbt er sich auch rot. Wieder zuhause, vergleiche ich die Fotos von der Bepflanzung im September mit den heutigen und kann wirklich nur staunen... Zwei neue Fotos von heute sind auf der Seite "Janas Grab" zu sehen.
Bevor ich heute zum Ende komme, noch eine kleine "Zugabe". Beim Baumfällen habe ich nur 4 Fotos gemacht, dafür habe ich ja reichlich gefilmt.... Das gesamte Filmmaterial zum Download anzubieten, würde den Downloadtraffic der Homepage sprengen und ist sicherlich auch nicht von allzu großem Interesse, aber ich habe mal einen kleinen Ausschnitt bearbeitet... In diesem Filmclip ist eigentlich nichts vom Baumfäller zu sehen, denn da ging Jill gerade in ihre Gassi- Ecke, und ich folgte ihr mit dem Camcorder...*schmunzel* Dieser kleine Videoclip ist jedoch insofern interessant, da man darauf unsere neu verlegten Gehwegplatten sehen kann, die Jill allerdings ganz bewusst "umläuft"......und den Gartenfreunden gefallen sicher auch unsere gerade blühenden Magnolien... Na ja, und dann gibt es vielleicht auch einige Hundefreunde, die sich weder für Magnolien noch für Gehwegplatten interessieren, die vielleicht aber Freude daran haben, wenn meine kleine Schnecke durch den Windows- Media- Player läuft...
(14,4 MB - DSL empfohlen, rechte Maustaste drücken und "Ziel speichern unter"... Die Hintergrundgeräusche sind nicht von Jill, sondern vom Häcksler des Baumfällers...*grins*)
Also dann genug für heute, allen ein schönes Wochenende und bis bald...
Mittwoch, 11.04.2007
Ziemlich abrupt habe ich gestern Abend aufgehört zu schreiben... Eigentlich wollte ich noch mehr erzählen, aber mir fiel vor Müdigkeit fast schon der Kopf auf die Tastatur. Also nun noch eine Fortsetzung...
In größeren Abständen habe ich immer noch Kontakt zu dem Hausmeister meiner ehemaligen Wohnadresse, der mir vor genau zwei Jahren so spontan half und einige Zeit die Betreuung von Jill übernahm. Gestern rief er mich wieder mal an... Wir erzählten uns, wie wir Ostern verbracht haben, und dann fragte ich ganz nebenbei, ob meine ehemalige Wohnung immer noch leer steht. Ich erwartete die Standardantwort und war dann ganz verblüfft, als er mir erzählte, dass sie seit kurzem vermietet ist... Allerdings haben die neuen Mieter mit einigen Pannen zu kämpfen. Eine davon war, dass der Makler nur einen von fünf Wohnungsschlüsseln aushändigen konnte, weil er die anderen verbummelt hatte...*grins*
Direkt neben unserem Gartentor, aber auf dem Nachbargrundstück, wird heute ein weiterer Baum gefällt. Gegen Mittag soll es losgehen. Diese Aktion sollte ursprünglich letzten Donnerstag stattfinden, aber durch einen defekten Häcksler musste sie verschoben werden. Gefällt wird eine große Tanne. Wie mir die Frau unseres verstorbenen Nachbarn erzählte, war es mal ein kleiner Weihnachtsbaum im Blumentopf... Nun ist er riesengroß, nicht mehr schön und macht nur noch viel Dreck. Besonders nervig ist das Harz, was nicht nur auf den Deckeln unserer Mülltonnen klebt, sondern auch am Gartentor und auf dem Briefkasten. Sogar Norberts Auto, das einige Meter entfernt steht, hat auf dem Heck bereits Harzflecken, die sich nur sehr schwer entfernen lassen. Als ich erfuhr, dass der Baum nun gefällt wird, dachte ich gleich wieder an Norberts Freund Bernd, der doch immer Holz für seinen Kaminofen braucht...*schmunzel* Die Nachbarin hat zwar selbst einen Kamin, aber noch genug Brennvorräte. So stimmte sie auch sofort zu, als ich fragte, ob sich Bernd das Holz abholen kann. Für mich ist das heute wieder mal ein Anlass, um den Camcorder hervor zu holen. Diese Aktion zu filmen ist sicher noch viel spannender, als nur zu fotografieren. Ich hoffe nur, dass bis 16 Uhr alles geschafft ist, denn dann muss ich zur Akupunktur...
Dienstag, 10.04.2007
Ein langes Osterwochenende liegt hinter uns, und wir haben es relativ ruhig verbracht. Am Karfreitag waren wir bei Norberts Mutter. Der "aufregendste" Tag war eigentlich der Sonnabend, denn Hertha spielte im Olympiastadion gegen Bielefeld. Während Norbert und Andi im Stadion waren, schaute ich mir das Spiel im Fernsehen an. Selbst ich als "angelernter Fußballfan" war entsetzt, was Hertha da zusammen spielte. Norbert und Andi kamen nach dem Unentschieden (1:1) natürlich mit langen Gesichtern nach hause, denn es war nur eine Fortsetzung einer Talfahrt, die sich seit etlichen Wochen abzeichnet. Schon geraume Zeit war eine Trainerentlassung Hauptthema auf den Titelseiten der Berliner Presse, und heute Vormittag hört man im Radio, dass Falko Götz entlassen wurde... Bleibt nur die Hoffnung, dass es jetzt besser wird und Hertha der Abstieg in die zweite Liga erspart bleibt...
Aber genug vom Fußball, denn Knut hat bestimmt noch wesentlich mehr Fans als Hertha.... Ich glaube nicht, dass ich erklären muss, wer Knut ist...*grins* Dieser süße kleine Eisbär hat auch mein Herz erobert. Kein Tag vergeht, an dem man nicht neue Bilder von Knut im Fernsehen sieht. Ich finde es schön, dass der Berliner Zoo durch Knut so extrem hohe Besucherzahlen hat und dadurch auch eine "Finanzspritze" erhält. Allerdings bin ich ehrlich, die Schlangen und Wartezeiten sind mir derzeit zu lang, um mich dort einzureihen. Auch denke ich mal, dass ich ihn im Fernsehen viel besser sehe, als aus der letzen Reihe der Zoobesucher... Am Ostersonntag kam ein langer Bericht auf RBB. Sehr sympathisch finde ich auch seinen Pfleger Thomas Dörflein. Es ist einfach bewundernswert, wie er seit Wochen nur für Knut da ist. Sicher auch nicht einfach für die Familie, das dafür notwendige Verständnis aufzubringen...
Ist schon sehr spät, darum genug für heute...
Karfreitag, 06.04.2007
Allen Lesern wünsche ich ein ruhiges und vor allem gesundes Osterfest!
Dienstag, 03.04.2007
Eigentlich wollte ich vor zwei Tagen einen kleinen Aprilscherz "einbauen", aber irgendwie fehlte mir eine richtig gute Idee...*schmunzel* Norbert dagegen hatte mich gleich Sonntag früh in den April geschickt. Der erste Handgriff nach dem Aufstehen ist immer das Anstellen bzw. Hochdrehen der Heizung. Da Norbert vor mir aufgestanden war, wunderte ich mich, dass die Heizkörper noch kalt waren und wollte ihn daran erinnern. Er meinte aber, dass er sie schon mehrmals angestellt hat, sie jedoch nicht anspringt. Natürlich bekam ich sofort Panik, denn wenn ich nicht gerade von einer Hitzewelle geplagt werde, bin ich sonst eine richtige Frostbeule. Ich flitzte sofort in den Keller, um zu schauen, ob genug Druck auf der Leitung ist und wir eventuell Wasser nachfüllen müssen, aber der Wert stimmte. Dann wollte ich im Wohnzimmer den Heizungsregler nochmals etwas höher stellen, sah aber erst in diesem Moment, dass er immer noch auf Nachtbetrieb stand, und da fiel mir ein, was wir für ein Datum haben... Ja, und nun grinste Norbert mit meinem kleinen Schaf um die Wette....
Gestern war ja nun mein erster Akupunkturtermin. Obwohl die Behandlung gegen meine Rückenschmerzen ist, hatte ich nicht nur im Rücken Nadeln stecken, sondern auch an Händen und Füßen. Dann lag ich da eine halbe Stunde, wusste gar nicht wie und traute mich kaum zu bewegen...*grins*
Fast vergessen hatte ich, dass ich immer noch mit Winterreifen fahre und es Zeit zum Wechseln ist. So bat ich Norbert am Wochenende die Sommerreifen aus dem Schuppen zu holen und mir ins Auto zu packen, denn für mich ist das zu schwer. Gerstern früh rief ich dann in der Werkstatt an, fragte nach einem Termin und sollte heute hinkommen. Allerdings fiel mir schon im Herbst auf, dass meine Sommerreifen nicht mehr so gut aussehen. In der Werkstatt meinte man damals, dass ich sie noch einen Sommer fahren kann. Als ich gestern von der Akupunktur nach hause kam, begutachtete ich nochmals die Reifen in meinem Kofferraum... Ich kann nicht gerade sagen, dass ich die Heckklappe mit einem guten Gewissen wieder geschlossen habe, im Gegenteil, mich beschlich sogar ein ungutes Gefühl... So ging ich ins Haus, schaltete den PC an und suchte im Internet nach Reifen. Zwei Stunden recherchierte ich nach Preisen und Testergebnissen, dann hatte ich meine Wahl getroffen. Ich fuhr zu einem Reifencenter, welches sehr preiswert und auch in unserer der Nähe ist. Meine Wunschreifen von Continental waren auch vorrätig, aber es war sehr voll... Es war gerade 15 Uhr, als man mir an der Anmeldung sagte, dass ich mit einer halben bis knappen Stunde Wartezeit rechnen muss. Nun gut, ich rief also Norbert an, damit er sich nicht wundert, wenn er nach hause kommt und ich nicht da bin. Aus der "knappen" Stunde wurden dann allerdings fast zwei Stunden, gegen 17:15 Uhr waren Reifen und Räder montiert und gewechselt, und um 17:30 Uhr war ich endlich zu hause. Norbert und Andi nahmen gleich meine Winterräder aus dem Auto und brachten sie wieder zum Schuppen. Ich war vom langen Stehen und Warten zwar ganz schön k.o., aber es geht doch nichts über ein sicheres Gefühl und vor allem ein ruhiges Gewissen...